Waldhaus Flims

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Waldhaus Flims – Vom Kurhaus zum Wellness-Resort

Flims in der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert: ein kleiner Ort mit einem „montanen“ (Berg-)Klima, ausgedehnten Tannenwäldern, einem See, in dem man baden kann und der „Umgebung einer malerischen Natur mit bequemen schattigen Spazierwegen“ sowie „interessant gebauten Gebirge“ drum herum. So die Beschreibung im Programm zur Gründung des Kurhauses Flims. Beste Voraussetzungen für den neuen Wirtschaftszweig Tourismus! Das Kurhaus wird gebaut und 1877 eröffnet, gleichfalls eine Badeanstalt am nahen Caumasee. Die Touristen kommen und zwar immer mehr!

Klassizistische Villen werden als Dependancen gebaut, bis heute ergänzen sie die Kapazitäten des Haupthauses. Neben weiteren Gebäuden entsteht 1904 ein Jugendstil-Pavillon als Gesellschaftshaus, in dem man speist und tanzt! Außerdem werden die verschiedenen Gebäude durch überdachte Wandelgänge verbunden – beide gehören bis heute als Markenzeichen zum Hotel, wie auch die Wettersäule, die den Luftdruck anzeigt…

Nach einem turbulenten 20. Jahrhundert mit zwei Weltkriegen hat das Hotel einige Eigentums- und Namenswechsel durchlaufen – die historische Substanz wurde erhalten, modernisiert und mit neuen Elementen ergänzt, die Bergluft ist immer noch klar und man hat einen tollen Blick zu den umliegenden Bergen, in denen man im Winter wunderbar Ski fahren kann!
Seit 2016 gehört das Waldhaus zur „Autograph Collection“ der Marriott-Gruppe. Die Geschichte eines anderes Flimser Hotels, deren Besitzerfamilie den Tourismus in Flims mit begründeten, habe ich übrigens in diesem Artikel ausführlich erzählt.

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