Königin Luise von Preußen – Mythos und Realität

Ein Gastbeitrag von Carolin Philipps

Luise – ein Mythos

Am 10. März 1776, vor 250 Jahren, wurde Luise, Prinzessin von Mecklenburg Strelitz, die spätere Königin von Preußen geboren. Für ihre Zeitgenossen war sie Aphrodite, die Königin der Schönheit und der Liebe: Jung und Alt, Studenten, Diplomaten und Dichter, Frauen und Männer gerieten gleichermaßen ins Schwärmen, wenn sie von ihr sprachen. Sanftmut, Pflichterfüllung, Unterwerfung unter den Willen des Mannes, der ganze Katalog der von einer Frau erwarteten Tugenden vereinigt in ihrer Person. Sie stellte in den Augen ihrer Mitmenschen das Idealbild einer Frau dar in einer Zeit, die von Chaos und Zerfall bedroht war.

Engel und Heilige, die Verehrung Luises nahm schon zu ihren Lebzeiten überirdische Züge an. Ihr Bruder Georg schrieb über sie an seine Schwester Charlotte: „Wenn ich mich so recht in ihrem Anschauen verliere, … dann schwöre ich dir, wird mir’s oft zu Muthe, als dürfte ich nur den äußeren Saum ihres Gewandes küssen – und wäre ich Katholik, schon jetzt bey ihren Lebzeiten würde ich gläubig  ausrufen: ‚Heilige Luise, bitte für mich!’“

Jede Generation hat ein eigenes Bild von ihr gestaltet, hat sie für ihre Zwecke nutzbar gemacht und benutzt. Königin Luise als Schutzgeist im Befreiungskampf gegen Napoleon, als Kämpferin für eine deutsche Nation, Königin Luise auf Servietten und Trinkbechern.

 

Porträt der Königin von Grassi (1802)

                                                    Kindheit und Jugend

Die Familie, in die Luise hineingeboren wurde, unterschied sich in vielerlei Hinsicht von den gewöhnlichen adligen Familien. Ihre Mutter, Friederike von Hessen-Darmstadt, und ihr Vater, Karl von Mecklenburg-Strelitz, waren ineinander verliebt, als sie mit 16 bzw. 27 Jahren heirateten. Sie führten ein lebendiges Familienleben u.a. mit Kindergeburtstagsfeiern und Theateraufführungen unter Beteiligung der Kinder.

In vierzehn Ehejahren hat Luises Mutter zehn Kinder zur Welt gebracht, von denen fünf überlebten. Sie starb 1782 mit 29 Jahren bei der Geburt ihres jüngsten Kindes. Der verwitwete Vater heiratete daraufhin  ihre Schwester Charlotte, doch auch diese starb bereits wenige Jahre später bei der Geburt ihres Sohnes. Danach übernahm die Großmutter in Darmstadt die Erziehung der Kinder.

Die Briefe der Geschwister aus dieser Zeit erzählen von einem sorglosen, fröhlichen Leben, von Abenden, in denen Luise so wild auf dem Pianoforte spielte, dass ihre Lieblingsscwester Friederike fürchtete,  ihr würden  die  Ohren  platzen.

Unterrichtet wurden Luise und ihre vier Schwestern in Deutsch, Geschichte und Geografie. Der Religionsunterricht und Französisch als Sprache der europäischen Höfe bildeten eine zentrale Rolle. Ziel der Erziehung war jedoch vor allem, die Mädchen auf ihre spätere Rolle als Ehefrauen regierender Fürsten vorzubereiten. Die Vorstellungen der Zeit verlangten Gehorsam, Selbstbeherrschung und Unterordnung unter den Willen des Ehemannes. Die Gedanken Jean-Jacques Rousseaus prägten diese Erziehung entscheidend. Mädchen »müssen sich frühzeitig an Zwang gewöhnen«, schrieb Rousseau. „Sie müssen daran gewöhnt werden, alle ihre Launen zu beherrschen, um sie dem Willen des Mannes unterzuordnen.«

Im alten Palais in Hannover verlebten Luise und ihre Geschwister ihre ersten Lebensjahre

Zur Erziehung gehörten auch die täglichen Spaziergänge und die zahlreichen Reisen, die die Großmutter mit ihnen unternahm, als Teil eines anschaulichen  und lebensnahen Unterrichts. So wurden vor allem die Nachmittage im Prinz-Georg-Garten zu einer praktischen Unterweisung in Pflanzenkunde genutzt. Zwischen Orangenbäumchen und Zwiebeln hatte die Großmutter eine Kombination aus Nutz- und Lustgarten geschaffen, ein Paradies für Kinder. Ein Brunnen dort in der Form eines sechsblättrigen Kleeblattes wurde zum Symbol für die enge Verbundenheit der Geschwister untereinander.

Mit der Französischen Revolution von 1789 veränderte sich Europa grundlegend. Kriege und politische Umwälzungen erschwerten den Kontakt der Geschwister untereinander, die durch ihre späteren Heiraten ohnehin über verschiedene deutsche Fürstenhöfe verstreut oder auf der Flucht vor den feindlichen Heeren waren. Über Tausende von Briefen versuchten sie den Kontakt aufrecht zu halten.

Großmutter Luise von Leiningen (genannt Prinzessin Georg) Gemälde Fiedler
Großvater Georg Wilhelm von Hessen-Darmstadt Gemälde Fiedler

Luise – Kronprinzessin von Preußen

 1793 begegneten Luise und ihre jüngere Schwester Friederike in Frankfurt dem preußischen König Friedrich Wilhelm II. Dieser suchte Bräute für seine Söhne und war von beiden Prinzessinnen begeistert. Der Kronprinz Friedrich Wilhelm sollte wählen, welche Schwester er heiraten wollte, die andere war für seinen Bruder Ludwig vorgesehen. Die Entscheidung fiel ihm schwer. Später schrieb er selbst, dass ihm beide Prinzessinnen sehr gefallen hätten, ohne dass er sich unmittelbar verliebt habe. Erst nach einigen Tagen entschied er sich für Luise, weil ihre „unbekümmerte Ausgelassenheit“ überschaubarer war als „das Verführerische“ in Friederikes Wesen. Am 19. März hielt er um ihre Hand an, wenige Tage später sagte sie zu.

In einem Brief an ihre Schwester Therese beschrieb Luise den Kronprinzen als aufrichtig, ehrlich und ohne unnötige Worte. Ihr gefiel seine Geradlinigkeit. Obwohl die Verbindung eher aus dynastischen Gründen zustande gekommen war, entwickelte sich daraus eine vergleichsweise glückliche Ehe, die bis zu ihrem Tod siebzehn Jahre später Bestand hatte.

Die Hochzeit fand am Heiligabend 1793 in Berlin statt. Zeitgenossen beschrieben die junge Kronprinzessin als außergewöhnlich schön, bescheiden und herzlich. Zwei Tage später heiratete Friederike den Prinzen Ludwig, mit dem sie sehr unglücklich wurde. Für die Schwestern war es ein Trost, dass sie fern ihres geliebten Zuhauses in Darmstadt in benachbarten Häusern Unter den Linden wohnen konnten.

Der Wechsel vom ungezwungenen Familienleben in Darmstadt an den strengen preußischen Hof fiel Luise jedoch sehr schwer. Bereits vor ihrer Ankunft hatte sie befürchtet, von allen beobachtet und beurteilt zu werden. Tatsächlich stieß sie bald gegen zahlreiche Regeln der Hofetikette. Im ersten Ehejahr sorgten ihre Verstöße für erhebliche Kritik. Sie tanzte leidenschaftlich den bei Hofe verbotenen Walzer, traf Bekannte ohne vorherige Anmeldung, unternahm Ausflüge ohne ihre Hofdame und bewegte sich wesentlich freier, als es von einer Kronprinzessin erwartet wurde. Schließlich empfahl der König seinem Sohn, seiner Frau klarzumachen, dass in Preußen Gehorsam verlangt werde. Der Kronprinz folgte diesem Rat

Von diesem Zeitpunkt an erfüllte Luise zunehmend die Rolle, auf die sie seit ihrer Kindheit vorbereitet worden war. Ihr Bruder Georg bewunderte ihre Selbstbeherrschung und schrieb, wie schwer es für sie sei, jeden Wunsch des Königs widerspruchslos zu erfüllen und dabei ihre eigenen Gefühle zurückzustellen. Schon vor der Hochzeit hatte sie ihrem Verlobten versprochen, alles dafür zu tun, ihn glücklich zu machen und ihre Wünsche den seinen unterzuordnen. Diese Haltung entsprach genau der Erziehung, die sie erhalten hatte. Als Ehefrau und Mutter entsprach sie allen Erwartungen. In knapp siebzehn Ehejahren brachte sie zehn Kinder zur Welt, von denen sieben das Erwachsenenalter erreichten.

Die Unterschiede zwischen den Ehepartnern blieben dennoch deutlich. Friedrich Wilhelm liebte Ordnung, feste Abläufe und Disziplin. Luise war spontan, temperamentvoll und oft unpünktlich. Ihr Mann kritisierte ihre Unordnung ebenso wie ihre zunächst schlichte Kleidung und drängte sie zu einem repräsentativeren Auftreten. Luise passte sich auch hierin seinen Vorstellungen an.

Nur in einem Punkt widersetzte sie sich innerlich: ihrem Wunsch nach Bildung. Während der Kronprinz wenig Interesse an Büchern oder philosophischen Gesprächen hatte, wollte Luise weiterlernen. Heimlich ließen ihre Geschwister ihr deshalb Bücher zukommen. Einmal schrieb sie an Georg, wenn es so weitergehe, wisse sie bald nicht mehr, ob London in England oder Deutschland liege.                                         

Königin Luise mit ihrem Mann Friedrich Wilhelm III. im Park (Weitsch, 1799)

Luise – Königin von Preußen

Als Friedrich Wilhelm II. 1797 starb, wurde Luise mit 21 Jahren an der Seite ihres Mannes Königin von Preußen. Ihrem Bruder Georg schrieb sie, sie glaube nicht, zur Königin geboren zu sein, wolle dieses Opfer aber bringen, wenn dadurch einmal etwas Gutes bewirkt werden könne.

Überall, wo sie auftrat, wurde sie begeistert empfangen. Schönheit und Natürlichkeit gepaart mit dem Glanz der Königskrone – wohin sie auch kam, die Herzen der Menschen flogen ihr entgegen. Zunächst verlief ihr Leben auch als Königin eher in gewohnt belanglosen Bahnen. Sie beschäftigte sich mit ihren Kindern, nahm Unterrichtsstunden in Philosophie, beschäftigte sich mit ihrer Korrespondenz, las viel, spielte Klavier, und machte Handarbeiten. Spaziergänge und Theaterbesuche gehörten ebenso zu ihrem Alltag wie Kuraufenthalte, bei denen sie der strengen Hofetikette entkommen konnte.

Napoleon trifft Königin Luise in Tilsit 1807 (Gosse)

 Luise und Napoleon

Am politischen Geschehen nahm sie anfangs nicht teil. Schon ihr Schwiegervater hatte ihr als Kronprinzessin eine Einmischung verboten.  Auch als Königin hielt sie sich zunächst an diesen Grundsatz Das änderte sich erst, als Napoleon 1805 mit dem Einfall in preußisches Gebiet zu einer direkten Bedrohung für ihre Familie wurde.

Am 14. Oktober 1806 erlitt Preußen in den Schlachten bei Jena und Auerstedt eine vernichtende Niederlage. Fast alle Festungen kapitulierten, zwei Wochen später zog Napoleon in Berlin ein. Die königliche Familie floh zunächst nach Königsberg und anschließend, während Luise schwer an Typhus erkrankte, weiter nach Memel, wo sie bis Ende 1809 lebte.

Später bezeichnete Luise diese Zeit als „elendes Elend“. Verglichen mit den Leiden der Bevölkerung war ihr Leben zwar weiterhin von Privilegien geprägt, dennoch bedeuteten Flucht, Unsicherheit und die ständige Bedrohung durch Napoleons Truppen eine enorme seelische Belastung. Gleichzeitig nutzte sie die Zeit, um ihre Bildung weiter zu vertiefen.

In den Jahren des Exils wurden ihre Geschwister zu ihrer wichtigsten Stütze. Besonders Georg, Friederike und Carl besuchten sie häufig. In ihren Briefen vertraute sie ihnen ihre Ängste, Hoffnungen und Verzweiflung an – Gefühle, die sie außerhalb der Familie kaum zeigte.

Nach weiteren Niederlagen der preußisch-russischen Truppen beschlossen die preußischen Minister 1807, Luises Popularität zu nutzen. Sie sollte Napoleon persönlich um mildere Friedensbedingungen bitten. Das Treffen in Tilsit wurde später zu einer der berühmtesten Szenen ihres Lebens. Oft entstand der Eindruck, Luise habe sich freiwillig für ihr Volk geopfert. Tatsächlich handelte sie auf Wunsch ihres Mannes.

Napoleon blieb jedoch unbeeindruckt. In seinen Briefen an seine Frau verglich er Luise mit der antiken Helena, die durch ihre Schönheit und ihr unkluges Verhalten den Trojanern den Tod gebracht hatte. Er ließ ihre Post überwachen, kannte daher die Briefe an ihre Geschwister, in denen sie ihn sehr unklug als „Teufel“ und als „das Böse“ schlechthin bezeichnete und sogar ihre Freude über den tragischen Tod seines kleinen Neffen zeigte. Und ausgerechnet diese Frau stand nun vor ihm und wollte von ihm Zugeständnisse.  

Nach dem Treffen schrieb er an seine Frau Joséphine, die preußische Königin sei außerordentlich liebenswürdig gewesen und habe versucht, weitere Zugeständnisse für ihren Mann zu erreichen. Er selbst habe sich jedoch „an die Politik gehalten.“

Auch Luises Freundin Luise von Radziwill gewann den Eindruck, Napoleon habe die Königin nicht wirklich ernst genommen. Er habe mit ihr über Mode, Literatur, Botanik und Musik gesprochen, während die politischen Forderungen unbeantwortet blieben.

Der Friedensvertrag von Tilsit blieb unverändert. Für Preußen bedeutete er schwere Gebietsverluste und enorme finanzielle Belastungen. Luise selbst sprach später von einem Frieden, der Preußen den „Todesstoß“ versetzt habe. Ihrem Bruder Georg schrieb sie verzweifelt, sie habe geglaubt, mit Gottes Hilfe etwas erreichen zu können, habe aber nicht zu einem Menschen, sondern zu einem Wesen ohne menschliches Herz gesprochen.

Im Laufe der Zeit entstand daraus das Bild der Königin als einer politischer Heldin, die sich für ihr Volk zu einem Opfergang entschlosssen hatte. Tatsächlich bewerteten viele ihrer Zeitgenossen ihren politischen Einfluss deutlich zurückhaltender. Friedrich Wilhelm III. betonte später, seine Frau habe keinen direkten Einfluss auf die Regierungsgeschäfte gehabt. Er habe ihr zwar wichtige Ereignisse geschildert und ihre Einschätzung angehört, die Entscheidungen jedoch selbst getroffen.

Friedrich Wilhelm III. und seine Familie (Reproduktion nach Dähling)

                                              Rückkehr aus dem Exil

Erst Ende 1809 erlaubte Napoleon der königlichen Familie die Rückkehr nach Berlin. Die Bevölkerung bereitete ihr einen begeisterten Empfang. Für Luise zählte vor allem, dass sie wieder mit ihrer Familie, einschließlich ihres Vater, der Großmutter und ihrer Geschwister, vereint war.

Wirklich glücklich wurde sie nicht mehr. Gegenüber ihrem Vater schrieb sie im März 1810: „Opfer und Aufopferung ist mein Leben.“ Die hohen Reparationszahlungen an Frankreich belasteten das Königreich weiterhin schwer. Luise sprach von einem „glänzenden Elend“ – schöneren Lebensumständen als im Exil, aber ohne wirkliche Hoffnung.

                                                         Krankheit und Tod

Im Sommer 1810 traf sich die Familie erstmals seit langer Zeit wieder in Neustrelitz, dem Wohnort des Vater als Großherzog von Mecklenburg-Strelitz. Einige Tage lang genoss Luise Ausflüge, Spaziergänge und gemeinsame Stunden.

Doch sie fühlte sich zunehmend schwach. Die geplante Rückreise nach Berlin musste verschoben werden. Zunächst sahen die Ärzte keinen Anlass zur Sorge. Friedrich Wilhelm III. kehrte zunächst nach Berlin zurück und schrieb später, die Ärzte hätten keine ernste Gefahr erkannt. Als sich Luises Zustand plötzlich verschlechterte, wurde er sofort zurückgerufen.

Am 19. Juli 1810 starb Luise im Alter von nur 34 Jahren auf Schloss Hohenzieritz an einem Lungentumor. Für ihren Mann war es, wie er in seinem Tagebuch festhielt, der unglücklichste Tag seines Lebens.

Ihr Leichnam wurde nach Berlin überführt und im Mausoleum des Schlossparks Charlottenburg beigesetzt, wo ihr Sarkophag bis heute steht.

König Friedrich Wilhelm III: mit seinen Söhnen am Sterbelager Luises (Chromotypie Röchling)

Was bleibt von Luise?

Sie war nicht das Ideal einer Königin, zu der sie spätere Generationen machten. Nicht die Heldin, die allein gegen Napoleon kämpfte, und auch nicht das überhöhte Sinnbild weiblicher Tugend.

Was bleibt, ist der Mensch Luise: eine lebensfrohe junge Frau mit großer Herzenswärme und Empathie, die ihre Familie über alles liebte und sich zeitlebens bemühte, den Erwartungen ihrer Zeit gerecht zu werden. Die Briefe an ihre Geschwister zeigen neben ihrer Fröhlichkeit aber auch ihre zunehmende Erschöpfung, Lebensangst und Verzweiflung. Nach allem, was aus ihren eigenen Briefen überliefert ist, hätte sie wohl selbst am wenigsten gewollt, als makelloses Ideal verehrt zu werden.

Für die Ewigkeit: Statue der beiden Schwestern Luise und Friederike von Schadow

Über die Autorin:

Carolin Philipps, geboren 1954, studierte Englisch und Geschichte in Hannover und Bonn. Heute lebt sie als freie Autorin in Hamburg und hat sich auf historische Biografien starker Frauen spezialisiert. Die zu Therese von Bayern wurde 2024 im Salier Verlag neu aufgelegt.

Auch über Therese von Thurn und Taxis hat sie eine Biografie verfasst, die im Piper Verlag erschienen ist. Dazu hat sie einen Gastartikel für Bürgerleben geschrieben (siehe weitere Links). Hier geht es zur Buchvorstellung.

Carolin Philipps, geboren 1954, studierte Englisch und Geschichte in Hannover und Bonn. Heute lebt sie als freie Autorin in Hamburg und hat sich auf historische Biografien starker Frauen spezialisiert. 

Über Königin Luise und ihre Geschwister hat sie eine Biografie verfasst, die im Piper Verlag erschienen ist und 2026 neu aufgelegt wird. Sie hat bereits einige Gastartikel für Bürgerleben geschrieben (siehe weitere Artikel und Links). 

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