Landhaus 1736 (Mecklenburg-Vorpommern/ D)

Landhaus 1736 – Aufs Land die Seele baumeln lassen

Der Sommer ist heiß in der Hauptstadt, und wir beschließen, für ein paar Tage aufs Land zu fliehen. Und ja, ein See zum Abkühlen sollte möglichst in der Nähe sein. Unser Ziel: das Landhaus 1736, gelegen zwischen Mecklenburger Seenplatte und Naturpark Stechlin.

Als wir in dem idyllischen Fleckchen mit ein paar ländlichen Häusern ankommen, werden wir von Gastgeber Alexander Stolle freundlich begrüßt. Er führt uns ins Erdgeschoss in das geschmackvoll eingerichtete Zimmer mit großem Kamin, in dem wir frühstücken werden – der Blick geht in den Obstgarten, auf der Terrasse kann man es sich gemütlich machen. Das Landhaus wurde 1736 erbaut und war Domänenpächterhaus des Strelitzer Herzogs Adolf Friedrich III.

Danach war es lange in Privatbesitz und schließlich in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts auch ein Dorfladen. 2016 erworben, wurde es sorgsam saniert und umgebaut – das Resultat kann sich sehen lassen: Natürliche Materialien wie Holz, Lehm und Stein wurden verwendet, entstanden ist ein Refugium mit viel natürlichem Landhausflair.

Es gibt drei Zimmer, die alle einen Balkon und eine private Sauna haben – wir haben unsere abends nach einem Bad im unweit gelegenen See Stechlin angeworfen, herrlich entspannend! In den großen Betten schläft es sich wunderbar, das einzige Geräusch von draußen ist das Zwitschern der Schwalben. Das Frühstück wird vom Gastgeber persönlich serviert – sehr geschmackvoll auf einer Etagere angerichtet.

Was kann man unternehmen? Seen zum Baden gibt es einige in der Nähe, man kann spazieren gehen oder Rad fahren, zum Beispiel nach Rheinsberg und dort das Schloss anschauen. Oder sich einfach auf den Balkon setzen, ins Grüne schauen und lesen.

Fazit:

Ein geschmackvolles Landhaus in einem landschaftlich schönen und ruhigen Flecken, genau richtig für ein paar Tage zum Ausspannen – im Norden von Berlin, etwas mehr als eine Stunde Fahrzeit von dort.

Impressionen:

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