Der Totengräber und der Orden des Teufels (Oliver Pötzsch)

Inhalt:

Ein blutiges Ritual erschüttert das vornehme Wien des Jahres 1896: Bei einer vermeintlich satanistischen Messe wurde eine junge Frau bestialisch ermordet – ihre Kehle durchgeschnitten, Zunge und Herz fehlen. Als Inspektor Leopold von Herzfeldt mit den Ermittlungen beauftragt wird, stößt er auf eine Freimaurer-Loge. Aber hat er es wirklich mit Teufelsanbetung zu tun? Der Totengräber Augustin Rothmayer, empört über eine Grabschändung auf dem Zentralfriedhof, bietet ihm seine Hilfe an.

Gemeinsam mit Herzfeldts Verlobter, der scharfsinnigen Reporterin Julia Wolf, und dem aufstrebenden Nervenarzt Dr. Sigmund Freud folgen sie einer Spur, die sie in die Abgründe der Wiener Gesellschaft führt – wo hinter okkulten Ritualen und antisemitischen Geheimbünden eine Ideologie heranwächst, die Jahrzehnte später die Welt ins Verderben stürzen wird. (Verlagstext)

Mein Fazit:
Ich habe den fünften Band gerne gelesen – für alle neuen Leser oder Wiedereinsteiger: Man muss nicht alle vorherigen Bände gelesen haben, um sich in diese spannende Geschichte rund um Kommissar Leopold von Herzfeldt und Totengräber Rothmayer hineinzufinden. Mir hat der einfallsreiche Plot gut gefallen, der insbesondere am Schluss so richtig Fahrt aufnimmt.

Daumen hoch von mir und ich würde auch einen sechsten Teil gerne lesen.

Über den Autor 

Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, arbeitete nach dem Studium zunächst als Journalist und Filmautor beim Bayerischen Rundfunk. Heute lebt er als Autor mit seiner Familie in München. Seine historischen Romane haben ihn weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht: Die Bände der Henkerstochter-Serie sind internationale Bestseller und wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt.

Das Buch ist im Ullstein Verlag erschienen. Den 2. Teil haben wir hier vorgestellt. 

c Gerald von Foris

In diesem Überblick findet Ihr alle bisher vorgestellten historischen Krimis – die Handlungen sind u.a. in Wien, Berlin und Norddeutschland angesiedelt.

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