„Die Erste“ – eine Rubrik, die Mut machte

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Wir alle kennen bekannte „erste“. Vor allem bekannte „erste“ Männer. Den Besteiger des Mount Everest (Edmund Hilary) , den Entdecker von Amerika (Kolumbus), den ersten Menschen auf dem Mond (Neil Armstrong) und den ersten Konstrukteur eines Automobils (Carl Benz). 

Was  bekannte „erste“ Frauen angeht, wird es schon schwieriger. Marie Curie war die erste Wissenschaftlerin, die 1903 einen Nobelpreis erhielt, und zwar in Physik für die Entdeckung radioaktiver Strahlung. Gut, zusammen mit ihrem Mann Pierre. Dennoch ist sie bis heute die einzige Frau, die Nobelpreise auf zwei unterschiedlichen Fachgebieten erhielt (1911 dann in Chemie) -neben Linus Pauling als einzigem Mann (Chemie & Frieden). 

Anfang des 20. Jahrhunderts kamen immerhin zwei weitere „erste“ Frauen bei den Nobelpreisen vor – 1905 erhielt Bertha von Suttner den Friedensnobelpreis, zu dem sie den Stifter als seine zeitweilige Privatsekretärin und spätere (platonische) Freundin wohl mit angeregt hatte.

Und die Schriftstellerin Selma Lagerlöf bekam 1909 als erste Frau den Nobelpreis für Literatur, heute noch  vor allem für ihr Kinderbuch „Nils Holgerson“ bekannt. 

Anfang des 20. Jahrhundert herrschte im bürgerlichen Frauenlager eine Aufbruchstimmung. Offiziell war die Hauptrolle der Frau nach wie vor Hausfrau und Mutter. Dennoch wurde schon im 19. Jahrhundert über die Bildung der Mädchen und deren Berufsausbildung debattiert. Das hatte verschiedene Ursachen. Zu dieser Zeit standen den Frauen weitaus geringe Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten als den Männern zur Verfügung und sie wurden auf vielen Gebieten nicht als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft behandelt – ob nun beim Wahlrecht, in der Ehe oder im gesellschaftlichen Verkehr. Um das zu ändern, entstanden schon im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts eine Reihe von Frauenvereinen, aus denen sich die Frauenbewegung zusammensetzte. Innerhalb dieser gab es unterschiedliche Strömungen, aber sie alle einte die Erkenntnis, dass nur ein aktives Eintreten für neue Rechte zu einer Änderung der Situation führen würde. 

Gleichzeitig lagen auch praktische Gründe vor, die bisherige bürgerliche Rollenverteilung zu hinterfragen. Denn was passierte mit den Frauen, die aus vielerlei Gründen keine Ehefrauen und Mütter wurden? Oder verwitweten Frauen, für die der Ehemann nicht vorgesorgt hatte?

Sie mussten bis dato von der übrigen Familie versorgt werden und kamen in deren Haushalten „unter“. Für alle Beteiligten oft nicht gerade befriedigend, am wenigsten für die Frauen. 

Zur gleichen Zeit wurden in verschiedenen Bereichen verstärkt Arbeitskräfte gebraucht – z.B. als Lehrerinnen oder Krankenschwestern, die folgerichtig zu den ersten ausgeübten Frauenberufen gehörten. Vielleicht auch, weil ihre Arbeitsfelder noch am ehesten die mütterlichen Aspekte des selbstlosen Betreuens und Versorgens aufwiesen, die von den Männern (und auch etlichen Frauen selbst) deshalb als Tätigkeiten akzeptiert wurden. 

Die progressiven Entwicklungen im „Frauenleben“ schafften es als Thema bis in die damals sehr beliebten Familien- und Frauenzeitschriften des Mainstreams, ob nun „Die Gartenlaube“, „Sonntagszeitung für’s deutsche Haus“ , „Daheim“ oder die Mädchenzeitschrift „Kränzchen“. 

Die meisten Redakteure dieser Zeitschriften werden Männer gewesen sein, aber es waren auch schon Frauen in den Redaktionen. Schriftstellerin war einer der anerkannten Frauenberufe und Journalistinnen bewegten sich nicht soweit entfernt davon. 

Denn obwohl ich keineswegs die fortschrittlichen Männer unterschlagen möchte, die es sicher auch gab (nicht ironisch gemeint), so waren es doch meist Frauen, die Artikel über die Frauenbewegung und die berufliche Ausbildung von Frauen schrieben, so z.B. die Frauenrechtlerin Eliza Ichenhäuser. 

Und diese Verfasserinnen werden auch die ersten gewesen sein, die begannen, in Artikeln und Rubriken Frauen vorzustellen, welche es als „ERSTE“ schafften, in bisherige Männerdomänen einzusteigen und dort zu reüssieren. Dazu wurden sie in einem kurzen Artikel vorgestellt, des öfteren auch mit Bild. 

Heute kennt diese damaligen „Ersten“ meist niemand mehr, ihre Namen sind vergessen. Aber sie waren ganz wichtig für die Emanzipation und haben allesamt ihren Anteil an der Entwicklung der Gleichberechtigung. Deshalb möchte ich einige der heute vergessenen „Ersten“ stellvertretend vorstellen und anläßlich der Blogparade „female heritage“ mit diesem Artikel ein kleines Denkmal setzen. 

Vielleicht noch der kurze Hinweis, dass ich einige dieser Frauen in der monatlichen Rubrik „Was geschah vor 110 Jahren“ für die Jahre 1908 und 1909 schon vorgestellt habe. 

Akademische Berufe

Die Voraussetzung für ein Studium war das Abitur. Bis 1893, als das erste Mädchengymnasium in Karlsruhe eröffnet wurde, war dieser Abschluss für Frauen offiziell nicht möglich. Erst danach wurden für Mädchen weitere Möglichkeiten geschaffen, das Abitur ablegen zu können. 

Was Universitäten angeht, 1900 öffnete sich als erste deutsche Universität Freiburg im Breisgau für weibliche Studenten. In den folgenden Jahren wurden an weiteren Universitäten Frauen zum Studium zugelassen – zunächst allerdings oft restriktiv: so waren sie z.B. nur als Gasthörerinnen zugelassen, durften bestimmte Fächer überhaupt nicht studieren und nicht alle Abschlüsse ablegen. 

Die ersten (deutschen) Frauen mit akademischen Berufen hatten im Ausland, insbesondere in der Schweiz studiert. Dort war ein Frauenstudium mit Abschluss schon eher möglich, in Zürich ab 1867 und Basel ab 1890.

Magdalena Meub war eine der ersten vier Mädchen, die 1899 in Karlsruhe das Abitur ablegten. In der Mädchenzeitung „Kränzchen“ wurde sie 1901 als „die erste deutsche Pharmaceutin“ vorgestellt. Im Text mit diesem Porträt von ihr hieß es u.a.: 

„Um zu verstehen, welche Summe von Energie und Arbeit hinter dieser kurzen, trockenen Meldung (die in der Zeitung stand) steckt, muß man sich den Nachweis der wissenschaftlichen Vorbildung vergegenwärtigen, der von dem deutschen Apothekergehilfen gesetzlich gefordert wird.“

Unter den dann aufgezählten Voraussetzungen gab es einige,  die bis dato für Frauen nicht zugänglich waren. Aber jetzt, denn:

„Fräulein M. Meub hat mit eisernem Willen und ausdauernder Arbeitskraft allen diesen Bedingungen entsprochen.“ 

Auch wenn „Pharmaceutin“ dafür etwas großspurig klingt – Magdalena Meub, war die erste geprüfte Apothekergehilfin. Am Ende erzählt sie selbst ihren Werdegang und schließt mit den Worten: „Hoffentlich werden mir noch recht viele Leserinnen Ihres Kränzchens nachfolgen“. 

Magdalena genügte diese Ausbildung übrigens noch nicht, 1904 sollte sie auch die erste ordentliche Studentin an der Technischen Hochschule Karlsruhe werden (Quelle: Stadtarchiv Karlsruhe). 

Die erste Frau, „welche als erste Doktorin der Philosophie an der Universität Berlin die Promotionsprüfung am 5.Februar 1903 bestanden hat“, hieß Dr. Eleonora Stratilescu und kam aus Rumänien. Im ebenfalls in der Zeitschrift „Kränzchen“ Jg. 1903 erschienenen Artikel heißt es:

Ein weibliches Wesen, was den Doktortitel führte – das war noch vor vierzig Jahren etwas Unerhörtes! Aber was unseren Müttern und Großmüttern als ein Zeichen verkehrter Weltordnung erschienen wäre, das ist uns eine vertraute Tatsache geworden, der unser lebhaften Symphatien gelten.“

Interessant ist, dass man schon Anfang des 20. Jahrhunderts internationale Vergleiche zog. So heißt es im weiteren Text (von 1903):

„Wenn es nun bei uns in Deutschland verhältnismäßig schwer war, die bestehenden Vorurteile zu überwinden und dem weiblichen Geschlechte auf geistigem Gebiete freie Bahn zu schaffen, so ist dies bei anderen Nationen zum Teil leichter gewesen.“

Eleonora stammte aus Rumänien, wo man mit der Bildungsgleichheit anscheinend schon etwas weiter war:

„Auch ein noch verhältnismäßig junger Kulturstaat verdient, mit in der ersten Reihe der Staaten genannt zu werden, die vorurteilslos die wissenschaftliche Ausbildung des weiblichen Geschlechts gefördert haben.“

Was in den folgenden Zeilen noch präzisiert wird:

„Die jungen Mädchen können Privat- und Staatsmädchengymnasien besuchen, die ganz so eingerichtet sind wie die Gymnasien für die männliche Jugend (was in Deutschland zu dieser Zeit nicht der Fall war) und nach absolviertem Abiturium steht es ihnen frei, die Landesuniversität unter den selben Bedingungen wie ihre männlichen Studiengenossen; es bleibt ihnen kein Fach der Wissenschaft verschlossen.“

Zu Eleonores weiterer Karriere habe ich leider nur rumänische Artikel gefunden (und mein Rumänisch ist leider alles andere als fließend), aber da ihr Name in Gremien etc. vorkam, gab es sie! 

In anderen Zeitschriften wurde gleichfalls gerne von erfolgreichen Frauen aus der ganzen Welt berichtet, ob nun USA, Japan oder andere europäische Länder – auch diese „Ersten“ wurden erwähnt und gefeiert, z.B. die erste Berufstaucherin Catherine Dare aus England: 

„Miß Catherine Dare aus Liverpool, die Tochter eines Tauchers, hat so viel Gefallen an dem Beruf ihres Vaters gefunden, dass sie sich als Taucherin ausbilden ließ. Sie nahm kürzlich zum ersten Mal an der Bergung eines gesunkenen Schiffes teil. Die Liverpooler Bergungsgesellschaft war mit Ihren Erfolgen so zufrieden, dass sie ihr zu Ehren ein Fest veranstaltete. Als ein neuer Frauenberuf ist diese Tauchertätigkeit allerdings nicht anzusehen und auch nicht zu empfehlen, denn diese Arbeit ist eine sehr schwere, die außerordentliche Anforderungen an Körper und Nerven stellt. Der vorliegende Fall ist eine Ausnahme, und der Mut der Miß Dare, sich diesem gefahrvollen Beruf zu widmen, ist deshalb nur umso höher einzuschätzen.“

Miß Dare sieht nicht so aus, als ob ihr für ihre Tauchvorhaben die nötigen Nerven fehlten!

Handwerksberufe

Und da sind wir auch schon bei den eher handwerklichen Berufen angelangt, in denen Frauen als „Erste“ ihre Ausbildung abschlossen und arbeiteten. Denn das muss vielleicht noch dazu bemerkt werden – natürlich verrichteten Frauen seit jeher körperlich schwere Arbeiten, ob nun in der Landwirtschaft, Fabriken oder im eigenen (familiären) Handwerks- oder Ladengeschäft. Aber als ungelernte Kräfte. 

Aber das änderte sich! So wird 1909 die erste Schmiedin vorgestellt: 

Sie hieß Pauline Sonntag und im Text zum Bild heißt es: 

„In Bullenstedt bei Bernburg bestand Fräulein Pauline Sonntag vor der Innungs-Kommission in Bernburg die Prüfung als Schmiedemeister. Vor einem Jahre bereits Geselle geworden, leitete sie seitdem die Schmiede ihres erkrankten Vaters.

Ja, nicht immer waren die Gründe der Berufswahl der innerste Wunsch, sondern oft auch äußere Notwendigkeit, wie man an diesem Beispiel sieht. 

Ähnlich sah es bei der Berufswahl der „ersten“ Braumeisterin Herta Kollatschny aus:

„Fräulein Kollatschny in Driesen in Brandenburg hat die höhere Töchterschule absolviert und dann die Brauerei-Akademie in Grimma besucht. Nachdem sie das Examen als Braumeister bestanden, übernimmt sie jetzt für ihren kranken Vater die Leitung der Brauerei.

Die „Germania-Brauerei“ existierte noch bis 1933 – dann erlosch die Firma laut Reichsanzeiger. Als Besitzer war immer noch ihr Vater, Emil Kollatschny angegeben.

Und last but not least (weil das Bild dazu so schön ist) möchte ich noch die „erste“ ausgebildetete Maurergesellin vorstellen: 

„Der erste weibliche Maurergeselle ist ein Fräulein Katharina Pfeiffer aus Halle a. S., die kürzlich vor der Prüfungskommission der dortigen Maurer-Innung ihr Examen bestanden hat.

Mehr erfahren wir nicht zu Katharina, aber sie sieht aus, als ob sie Spaß an ihrem Beruf hat! Bis heute bleibt sie eine Exotin in dieser Domäne…

Auch in Behörden und im öffentlichen Dienst fassten Frauen Fuß. So wurden sie in der Gewerbeaufsicht von verschiedenen Ländern eingestellt, um die Einhaltung der „Arbeiterinnenschutzgesetzgebung“ zu überwachen. In einem Artikel der Zeitschrift „Daheim“ von 1901, wurde die erste Fabrikinspektorin von Baden, Fräulein Elisabeth von Richthofen, vorgestellt – im Artikel ging es auch um die Ausbildung zu diesem Beruf. 

Zu ihr hieß es: 

„Sie nimmt die Stellung eines „wissenschaftlich gebildeten Hilfsarbeiters“ ein, da sie die einzige unter den bisherige in Thätigkeit getretenen Gewerbeaufsichtsbeamtinnen ist, die sich durch akademisches Studium auf ihren Beruf vorbereitet hat. Eben deshalb hatte sie aber auch anfangs ein gewisses Mißtrauen bei den Arbeiterinnen zu überwinden. Doch gelang ihr das bald, denn schon bei ihrer ersten Revision trat ihre große praktische Begabung und ihr Verständnis für die Verhältnisse der Arbeiterinnen deutlich hervor, während sie den Unternehmern wieder durch die ruhige und sichere Art ihres Auftretens und durch ihre Sachkenntnis imponierte. Sie beobachtete denn auch manche Gesetzesübertretungen, für welche die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden konnten.

In etlichen Berichten wird betont, wie gut die Frauen den neuen Verantwortlichkeiten gerecht werden. Hier wird deutlich, was oft noch heute gilt: Frauen müssen besonders gut sein, um in neuen Domänen zu überzeugen. „Wir können das auch“ will uns der Artikel mit seinen Hinweisen auf die Fähigkeiten der neuen Inspektorin sagen. 

Auch in bis dato männliche Sportdomänen drangen die Frauen vor. So wurde Emmy la Quiante  1908 die erste geprüfte Ballonfahrerin der Welt, die einen Ballon mit mehreren Personen führen durfte – die „Sonntagszeitung für die deutsche Frau“ schrieb über sie und auch in weiteren Zeitschriften wurde sie erwähnt – in diesem Gastartikel für das Zeppelin Museum Friedrichshafen habe ich sie näher vorgestellt. 

Die „Erste“ Fliegerin, die einen Pilotenschein erwarb, war Melli Beese. Dass sie als Frau unwillkommen in der bisherigen Männerdomäne der Flugzeugpiloten war, bekam sie des öfteren zu spüren. Erst fand sie schwer einen Fluglehrer (da Frauen im Flugzeug angeblich Unglück brachten), dann wurde ihr vor ihrer praktischen Flugprüfung der Tank ausgeleert und sie stürzte fast ab. 

Auch bei anderen Sportlerinnen sind Sabotageakte überliefert, so wurden der (eigentlich auch ersten) bekannten deutschen Bergsteigerin Eleonore Hasenclever-Noll, eine der Pionierinnen im Alpin-Bergsteigen, vor einer Bergtour in den  Schweizer Alpen, die sie als Führerin mit einer Schweizer Ärztin unternehmen wollte, nachts die Seile zerschnitten.

Die Frauen ließen sich davon allerdings nicht beirren und gingen ihrer Leidenschaft weiter nach. So bereiteten sie den Weg für andere Frauen, denen schon weniger Gegenwind entgegen schlug. 

Bis heute gibt es „Erste“ – woran man sieht, dass es immer noch weiße Flecken bei den Betätigungsfeldern von Frauen gibt, die bisher Männer vorbehalten waren. Aber es werden immer weniger. Dabei geht es nicht darum, dass manche Berufe, Sportarten oder Tätigkeiten aufgrund der Konstitution Männern besser als Frauen liegen, weshalb sie in bestimmten Berufen, z.B. als Maurerinnen, wohl Ausnahmen bleiben. Es geht allein darum, dass ihnen kein Betätigungsfeld allein aufgrund ihres weiblichen Geschlechts verwehrt bleibt. 

Die damaligen Ersten hatten die unterschiedlichsten Gründe für ihren Werdegang, aber alle einte der Mut, Konventionen zu brechen und vorauszugehen. Damit wurden sie zu Wegbereiterinnen für die ihnen nachfolgenden Frauen und am Ende auch für uns heutige Frauen. Auch den Journalistinnen von damals gilt mein Respekt, denn mit ihren Berichten von Frauen in bisherigen Männerdomänen und -berufen machten sie den weiblichen Leserinnen der diversen Journale und Zeitschriften Mut und bestärkten sie, ihren eigenen (beruflichen) Weg zu gehen. 

Wie schon erwähnt, wurde dieser Artikel im Rahmen der Blogparade „Frauen und Erinnerungskultur“ #femaleheritage der Münchner Stadtbibliothek, organisiert von Tanja Praske, veröffentlicht – hier geht es zu weiteren Beiträgen dieser Parade.

Auf Bürgerleben sind zum Thema Frauenbildung und Frauenbewegung schon diese Artikel erschienen:

Hier findet Ihr eine Reihe zeitgenössischer authentischer Erlebnisberichte (im Rahmen eines Preisausschreibens der Zeitschrift „Gartenlaube“ mit dem Thema „Vor den wirtschaftlichen Kampf gestellt“ entstanden) von Frauen, die plötzlich gezwungen waren, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen.

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  • Tanja Praske
    Antworten

    Liebe Grete,

    das ist ein wunderbarer Rundschlag von „Die Erste“ – spannend, was du zusammengetragen hast. Wir haben uns für die Blogparade tatsächlich eine Vielfalt von Frauen in verschiedenen Metiers gewünscht, die dem Vergessen entrissen werden. Du spannst einen weiten Bogen, der fasziniert. Berufstaucherin, Ballonfahrerin, akademisch gebildete Frauen, Nobelpreisträgerinnen …

    Ein ganz herzliches Dankeschön!

    Herbstliche Grüße
    Tanja Praske

    • Grete Otto
      Antworten

      Liebe Tanja, vielen Dank für Dein Feedback – ja, man kann natürlich auch über eine Person schreiben und da gibt es sicher so einige interessante Frauenpersönlichkeiten der Vergangenheit, denen eine (Wieder-)Entdeckung zu wünschen ist! Aber ich fand die Rubrik der verschiedenen „Ersten“ auch eine schöne „Klammer“ für die positiven Veränderungen im Frauenleben.
      In jedem Fall bin ich gespannt auf weitere Beiträge der Blogparade und freue mich darauf! Herzlicher Gruß Grete

  • Charlotta Becker
    Antworten

    Liebe Grete, was für inspirierende Frauen, du in deinem Artikel vorstellst! Es ist unglaublich, welchen Widerständen Sie sich entgegenstellen mussten. Was sie wohl sagen würden, wenn sie wüssten, dass ihr Kampf bis heute andauert…

    • Grete Otto
      Antworten

      Liebe Charlotta, vielen Dank für Dein positives Feedback. Ja, das ist eine interessante Frage, wie sich diese Frauen sich wohl die weitere Entwicklung der Frauenemanzipation vorgestellt haben. Vielleicht wären sie aber auch positiv überrascht, was sich bis zur heutigen Zeit schon alles geändert hat. Aber natürlich gibt es noch einige Punkte, bei denen die Gleichstellung der Frauen noch zu erreichen ist, z.B. bei Löhnen & Gehältern…

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