Hotel Castell/ Zuoz (Schweiz)

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Hotel Castell – Burgcharme trifft auf moderne Kunst

Der Name ist Programm – tatsächlich erinnert der Hotelbau an eine Burg, dazu liegt das Gebäude auch entsprechend: Über dem Ort Zuoz mit schönem Blick ins Tal und auf die gegenüberliegende Bergkette.

Kommt man zu Fuß, wie wir, sind es noch einmal ein paar Höhenmeter dorthin, die man aber auf einem schönen Wanderweg zurücklegen kann – wir nahmen ihn zurück zum Bahnhof. 1912/13 wurde das Castell als Kurhaus gebaut – kaum eröffnet, begann leider der 1. Weltkrieg und die damit verbundenen Schwierigkeiten. Nach einigen Aufs und Abs -inklusive mehrerer Besitzerwechsel- wurde 1996 der Kunstsammler Ruedi Bechler neuer Hauptaktionär. Seine Sammlung moderner Kunst ist überall im Hotel zu sehen, ob am Eingang, in den Hotelfluren oder an der Bar! Diese wurde z.B. von der namhaften Schweizer Künstlerin Pippilotta Rist persönlich entworfen – die S-förmige rote Bar stellt zweifellos auch eine Stil-Reminiszenz an die 70er Jahre dar!

Selbst das Felsenbad mit Außensauna, ursprünglich als eines der ersten Schwimmbäder in der Schweiz in den 20er Jahren gebaut, ist künstlerisch gestaltet. Das heißt aber nicht, dass das heutige Hotel nur für Kunstfreunde interessant ist – bei unserem Aufenthalt waren viele Familien dort. Die Zimmer wurden von zwei namhaften Architekten neu gestaltet – es gibt urbane und ländliche Zimmer – wir haben uns im schlichten mit Arvenholz gestalteten ländlichen Zimmer sehr wohlgefühlt.

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