Parkvilla Wörth (Kärnten/ Österreich)

 In Hotels

Der Wörthersee ist nicht nur für sein Schloss berühmt (insbesondere bei einer gewissen Altersklasse), sondern auch für seine am Ufer thronenden Villen, meist direkt am See gelegen und in einem nach ihm benannten Stil erbaut: „Wörtherseearchitektur“ –  Gründerzeit meets Jugendstil.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der See als Sommerfrische entdeckt – der Bau der Eisenbahn machte eine bequeme Anfahrt möglich. Es kamen betuchte Adelige, Bürgerliche, Künstler und Stars, um den Städten und der Sommerhitze zu entfliehen – sie suchten Ruhe und Natur, wollten aber auch den Komfort genießen, den der industrielle Fortschritt ermöglichte.

Einige dieser ehemaligen Privatvillen sind heute Hotels – z. B. die Parkvilla Wörth. Erbaut wurde sie 1891 von zwei Brüdern und zunächst als Wohnhaus und später als Pension genutzt – mit damaligem Standard, was hieß: Bad & Toilette auf der Etage. In den 80er Jahren wurde das Haus von den jetzigen Eigentümern übernommen und von Grund auf saniert.
Das heutige Hotel hat 12 individuelle klassisch gestaltete Zimmer, zwei davon mit Türmchen. Im einem davon habe ich übernachtet:  Vom Sessel im Turm hat man einen herrlichen Rundblick auf den See und kann seinen Gedanken nachhängen. Auf der Terrasse im Erdgeschoss (gleichfalls mit Blick auf den See) kann man bei schönem Wetter frühstücken, z. B. nach einem morgendlichen Bad im See vom dazugehörigen Badesteg – und sich dann im parkähnlichen Garten der Villa sonnen …

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