7 Geheimnisse von Kaiserin Sisi, die du wahrscheinlich noch nicht kennst

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ein Gastbeitrag von Petra Herzberg

Geheimnis Nr. 1: Ein Tattoo auf der Schulter aus Liebe zum Meer

Kaiserin Elisabeth liebte das Meer. Sie liebte es so sehr, dass sie sich auf ihren Schiffs-Überfahrten nach Korfu oder Madeira auf einem Stuhl sitzend am Mast festbinden ließ und es genoss, wenn ihr die Wellen das kalte Salzwasser mit voller Wucht über den Körper spülten. War es zu kalt, bediente sie sich eines verglasten Pavillons, der ihr exklusiv zur Verfügung stand. Alle Seeleute und Hofdamen um sie herum waren seekrank, Sisi jedoch nie – und je mehr das Schiff schaukelte und sich durch die Wellen kämpfte, desto freier fühlte sie sich. Das Meerwasser sollte ihre Sorgen und Kümmernisse wegspülen.

Ist es da verwunderlich, dass sie sich in späteren Jahren als Zeichen ihrer Verbundenheit zum Meer einen kleinen Anker auf die linke Schulter tätowieren ließ? Ihre Hofdame Irma Gräfin Sztaray, die sie auf Reisen begleitete, berichtete, dass Sisi sich 1888 im Alter von 51 Jahren das Tattoo in einer berüchtigten Hafenkneipe stechen ließ. Sisi’s Mann, Kaiser Franz Joseph I wusste nichts davon und als er es erfuhr, war er fassungslos …. mal wieder … denn seine Frau überraschte ihn immer wieder mit recht sonderbaren Ansichten, Handlungen und Wünschen. Er erinnerte sich, dass sie sich einmal zum Geburtstag ein vollständig eingerichtetes Narrenhaus, einen jungen Königstiger oder ein Medaillon gewünscht hatte, aber schon wusste, dass sie das Medaillon bekommen würde.

Geheimnis Nr. 2: Das Lied des gelben Domino – die Kaiserin auf Abwegen

In der Faschings- und Ballsaison 1874 gelang es der gelangweilten Kaiserin als gelber Domino verkleidet mit Perücke, Schleier, Maske und Brokatdomino mit ihrer Vorleserin, Ida Ferenczy, die sie als roter Domino begleitete, ungesehen aus ihrer verhassten Hofburg zu entkommen. Das Ziel war der Ball im Wiener Musikverein.

Der Kaiser war auf Reisen und außerdem war es ihr verboten, sich zu amüsieren wie es ihr gefiel. Aus Langeweile und Trotz weihte sie Ida in ihre Pläne ein und die Damen fuhren unerkannt beim Musikverein vor. Dort fiel ihr der schneidig aussehende Friedrich (Fritz) Pacher List zu Theinburg auf, ein Ministerialbeamter, den sie mutig über Ida, die sich an dem Abend „Henriette“ nannte, ansprechen ließ. Er folgte dem roten Domino in die Loge der Kaiserin, die sich ihm als „Gabriele“ ausgab. Rasch kamen die beiden ins Gespräch und unterhielten sich eine ganze Weile. Sisi fragte ihn aus, was man sich in Wien über die Kaiserin, den Kaiser und den Hof erzählte und amüsierte sich über seine Antworten. Sie notierte sich seine Adresse und versprach ihm zu schreiben. Der junge Mann war neugierig und wollte wissen, wer sich wirklich hinter der Maske verbarg. Aber hatte er nicht schon eine Ahnung? Elisabeth alias „Gabriele“ fühlte sich in dem Gedränge unwohl, ihre überschlanke Figur und der elegante Gang, die Aura, die sie selbst im Kostüm umgab, weckten in ihm eine ungeahnte Vermutung. Sollte das die wahre Kaiserin Elisabeth von Österreich sein, die ihm ihre zarte behandschuhte Hand reichte und sich federleicht von ihm am Arm durch den Goldenen Saal führen ließ? Er musste es wissen! Er hob ihren Schleier, den sie über das Gesicht trug, aber sie war schneller und schlug mit ihrem zarten Seidenfächer seine Hand weg. Außerdem war Ida plötzlich zwischen ihnen und drängte die „Freundin“ jetzt doch gehen zu wollen. Fritz gelang es, Sisi den Fächer abzunehmen. „Du bist nicht Gabriele, du heißt Elisabeth und du bist 36 Jahre alt“, flüsterte er ihr zu, bevor sie sich ihm entsetzt entwand und von Ida am Arm gepackt, durch die Menge rennend zur wartenden Kutsche flüchtete.

Später als uralter Mann zeigte Fritz dem ersten Biografen der Kaiserin, Egon Graf Conte Corti, den Fächer zusammen mit einigen Briefen, als dieser ihn aufsuchte, um für seine Biografie über die Kaiserin zu recherchieren. Conte Corti erkannte die Handschrift Elisabeths und den zarten Fächer, der schon fast zerfallen war. Conte Corti kam Fritz auf die Spur, da er von Ida erfahren hatte, dass es nach dem Ball viele Jahre lang zu einem Briefwechsel zwischen Fritz und Elisabeth – alias „Gabriele“ gekommen war. Die Kaiserin ließ Fritz die Briefe u.a. aus München, London und sogar aus Rio de Janeiro zukommen, ohne weiteren Absender, postlagernd. Fritz schrieb zurück, doch nur wenige Briefe erreichten die Kaiserin wirklich, die restlichen wurden nie abgeholt und auch nie gelesen. Am Anfang machte es Elisabeth noch Freude, Fritz zu verwirren und in die Irre zu führen, aber seine immer konkreter werdenden Fragen und schließlich recht rüde Zeilen über ihre wahre Identität ließen das Interesse Elisabeths verblassen.

Sie beendete das Abenteuer mit einem spöttisch-melancholischen Gedicht, das erhalten ist und den Titel „Das Lied des gelben Domino – Long Long Ago“ trägt. Fritz vergaß die schöne Frau und die rauschende Ballnacht sein ganzes Leben lang nicht mehr und bewahrte ihren Fächer und die Briefe bis zu seinem Tod am 12. Mai 1934 auf. Er wurde 87 Jahre alt und hatte immer gewusst, dass es die Kaiserin Elisabeth von Österreich war, die er im Fasching 1874 am Arm geführt hatte.

Geheimnis Nr. 3: Rückzugsort Korfu – Baden wie Gott sie schuf

Elisabeth kam im Jahre 1861 das erste Mal zu einem Kuraufenthalt nach Korfu und verliebte sich auf der Stelle in die schöne griechische Insel, dass sie sich dort ein Schloss bauen ließ, das sie „Achilleion“ nannte, gewidmet ihrem vergötterten Idol Achill. Auf ihren Fluchten vor dem Wiener Hof lernte sie dort griechisch und machte lange Wanderungen und Ritte in die Olivenhaine. Gern stand sie unangemeldet und neugierig mitten in der Küche eines kleinen Bauernhauses und bat die verdutzen Bäuerinnen um ein Glas Milch. Oft wurde sie mit rüden Worten vertrieben, doch wenn sie erkannt wurde, war die Freude der Bauern groß.

Elisabeth konnte gut schwimmen und liebte das Bad im Meer. Vom Strand bis ins Wasser mussten rechts und links wie ein Weg Tücher gespannt werden, so dass sie ungesehen ins Meer gleiten konnte. Nackt und mit offenen Haaren schwamm sie dann nixengleich durch die Wellen.

Mit ihrem griechischen Vorleser Constantin Christomanos wanderte sie in hohem Tempo bei Gluthitze umher, rezitierte Shakespeare und übersetzte Texte von Neu- ins Altgriechisch und umgekehrt. Sie sprach deutsch, englisch, französisch, ungarisch, alt- und neugriechisch, böhmisch, kroatisch und liebte es, ihre Umgebung im Dunklen zu lassen, was sie gerade – meist in Ungarisch mit ihren ungarischen Hofdamen besprach. Besonders ärgerte dies ihre Schwiegermutter, die alles was ungarisch war, tief hasste. War es doch ein Ungar, der 1853 ein – missglücktes – Attentat auf ihren Sohn Franz Joseph verübt hatte.

Das Achilleion wurde nach dem Tode Elisabeths im Jahre 1898 an ihre ältere Tochter Gisela vererbt, die damit aber nichts anfangen konnte und es an Kaiser Wilhelm II verkaufte, der gern und oft dort weilte. Nach dessen Tod verfiel die Villa, bevor die Griechen ein Casino daraus machten. Erst später erkannte die griechische Regierung, den Wert des Anwesens als Touristenattraktion und das Schloss wurde aufwändig renoviert. Noch heute wird auf Auktionen versucht, Originalmöbel zurückzukaufen und die Villa wieder so zu präsentieren, wie sie zu Sisis Zeiten aussah. Das Arbeitszimmer Kaiser Wilhelm II mit dem berühmten Stuhl in Form seines Reitsattels kann besichtigt werden. Außerdem gibt es viele Bilder, Statuen und Fotos von Sisi zu bestaunen.

Geheimnis Nr. 4: Katharina Schratt – Sisis inoffizielle Stellvertreterin

Allgemein ist bekannt, dass Kaiser Franz Joseph dem weiblichen Geschlecht nicht abgeneigt war und einige außereheliche Beziehungen führte. Dies war damals durchaus legitim. 1886 feiert die junge Schauspielerin Katharina Schratt im Wiener Hofburgtheater große Erfolge. Das frische und süße Wiener Mädel weckt das Interesse des Kaisers. Dies bemerkt Sisi, lässt Kathi aufsuchen und fädelt eine Freundschaft zwischen Franz Joseph und ihr ein. Sie schenkt Franz Joseph ein Gemälde der Schauspielerin und fortan ist sie die „Freundin“ des Kaiserpaares.

Elisabeth merkt, dass sie sich hierdurch Freiheiten erschaffen hat, denn der Kaiser ist jetzt in guter Gesellschaft und sie kann ohne schlechtes Gewissen auf Reisen gehen. Katharina bekommt sehr viele Geschenke vom Kaiser, Schmuck und sogar eine Villa. Die Villa liegt in Laufnähe zu Schloss Schönbrunn, so dass der Kaiser sie morgens zum Frühstücken besuchen kann. Katharina unterhält ihn mit selbstgebackenen Guglhupf und neuestem Wiener Tratsch. Es ist offensichtlich, dass sie ein Verhältnis hatten, dies ist u.a. in Briefen zu lesen: „Bitte empfangen Sie mich im Bett“. Sisi ist einverstanden, wenn Franz Joseph nach ihrem Tod wieder heiraten würde – natürlich nur die Schratt. Nach Sisi’s Tod soll es sogar zu einer geheimen Hochzeit gekommen sein, belegt ist dies aber nicht.

Geheimnis Nr. 5: Das Gebiss – eine Beobachtung der Großmutter Romy Schneiders

Zeitlebens hatte Sisi schlechte Zähne, die auch recht gelb waren. Sie schämte sich dafür und lächelt daher auf Fotos nicht. Außerdem sprach sie sehr leise und hielt oft die Hand vor den Mund. Erst später fand sie einen guten Zahnarzt, der ihr ein Gebiss anfertigte. 1898 beobachtete Rosa Albach-Retty, Romy Schneiders Großmutter väterlicherseits, einmal zwei Damen in einem Landgasthof in Bad Ischl. Sie erkannte sie nicht sofort. Als die zweite Dame, Sisis Hofdame, kurz den Tisch an dem sie saßen verließ, beobachtete Rosa, dass die zurückbleibende Dame plötzlich blitzschnell ihr Gebiss herausnahm, es seitlich über den Tisch hielt und mit Wasser abspülte. Dann schob sie es wieder mit einer unglaublichen Eleganz zurück in ihren Mund. Rosa war davon so beeindruckt, dass sie dieses Erlebnis später in ihren Memoiren „So kurz sind hundert Jahre“ erwähnte.

Geheimnis Nr. 6: Die Friseuse als Doppelgängerin

Sisis Haare sind legendär. Sie waren kastanienfarben, leicht gewellt, schwer und reichten ihr bis zu den Kniekehlen. Eine eigene Friseuse, die hübsche Wienerin Fanny Angerer, die Sisi vom Fleck weg engagierte, als sie ihre kunstvolle Frisuren der Schauspielerinnen im Hofburgtheater sieht, übernimmt die tägliche dreistündige Pflege und das Frisieren. Alle drei Wochen werden die Haare mit Ei und Cognac gewaschen und bis sie wieder trocken sind, vergeht ein ganzer Tag. An diesen Haarwaschtagen ist die Kaiserin für niemanden zu sprechen.

Fanny wird ihre wichtigste Vertraute, wenn es um Sisis Termine geht. Ist sie gut frisiert, geht sie zu ihren Verpflichtungen, wie Empfänge und Bälle. Ist sie das nicht oder ist Fanny krank und die Vertretung bekommt die berühmte Steckbrieffrisur nicht hin, die Fanny eigens für die Kaiserin kreiert hat, lässt Sisi alle Termine platzen. Fanny wird so wichtig, dass ihr Ehemann in den Dienst eines Hofsekretärs ernannt wird, damit Fanny ihren Dienst bei der Kaiserin nicht aufgeben muss.

Zu Sisis Zeiten durften nur unverheiratete Frauen im Staatsdienst arbeiten. Fortan heißt Fanny nicht mehr Angerer, sondern Fanny Feifalik. Sie ist gross gewachsen, sehr hübsch und schlank und ähnelt Sisi von weitem. Hat Sisi mal keine Lust zu präsentieren, schickt sie oft Fanny an ihrer statt vor. Auch wenn Sisi schwimmen geht, schickt sie Fanny ebenfalls ins Wasser und wählt einfach einen anderen Weg in den See oder ins Meer, um Schaulustige in die Irre zu führen.

Fanny hatte sich einen Trick ausgedacht, denn Sisi hasste es, wenn ihr die Haare ausgekämmt wurden. So musste Fanny nach dem täglichen Bürsten und Kämmen der Kaiserin den Kamm vorzeigen. Hingen Haare darin, hagelte es Schelte. Fanny befestigte einfach ein Klebeband unter ihrer Schürze, an dem sie blitzschnell die ausgekämmten Haare verschwinden ließ. So konnte sie einen leeren Kamm vorzeigen und hatte ihre Ruhe.

Geheimnis Nr. 7: Sisis Laster

Im ausgehenden 19. Jahrhundert waren Morphium und Kokain gängige Schmerzmittel, die bei Schmerzzuständen und seelischen Beschwerden von den Ärzten oft unüberlegt eingesetzt und als harmlos angesehen wurden. Viele Konsumenten besaßen sogar eigene Spritzen, so auch Sisi. Ihre Kokainspritze kann im Sisi-Museum zu Wien besichtigt werden.

Ihre große Freiheitsliebe untermauerte Sisi gern mit dem Rauchen von Zigaretten. Wenn sie rauchend in der offenen Kutsche durch Wien fuhr, genoss sie das Tuscheln um sich herum. Sie liebte es, ihr verhasstes Umfeld am Wiener Hof zu schockieren. Da sie sich auch ständig auf Diät befand (bei einer Körpergröße von 1,72 wog sie lebenslang nie mehr als 50 kg), half ihr das Rauchen, das Hungergefühl zu unterdrücken. Trotz ihrer lebenslangen Diät ließ sie sich gelegentlich Veilcheneis vom Hofzuckerbäcker Demel anliefern. Auch liebte sie deren süßes Gebäck. Jedoch aß sie meistens nichts, wenn ihr die Gesellschaft am Tisch bei einem Empfang oder Dinner nicht passte. Bevor sie auf die anstrengenden Reitjagden ging, stärkte sie sich gern mit einer eigens für sie zubereiteten Kraftbrühe. Manchmal nahm sie wochenlang nur Orangen, Milch, aufgeschäumtes Eiweiß oder ausgepressten Fleischsaft zu sich.

Sie liebte es, anders zu sein: sie war die rebellische Kaiserin, die dichtende Kaiserin, die sportliche Kaiserin, die selbstbewusste Kaiserin, die Kaiserin, die für sich selbst Entscheidungen traf, allem Hofzeremoniell und jeglicher Etikette zum Trotz. Und vor allem wusste sie, dass sie mit ihrem Verhalten ihre ungeliebte Schwiegermutter vor den Kopf stieß.

Dadurch kam es immer wieder zu Konflikten mit ihrem Mann, der zwischen beiden Frauen, seiner verehrten Mutter und seiner geliebten Frau stand. Oft wusste er nicht, wie er sich verhalten sollte. Meist entschied er sich für seine Mutter und ließ eine enttäuschte Ehefrau zurück, die sich ihm mehr und mehr entzog. Er seufzte nur, wenn die Rechnungen kamen für die vielen Reisen und Pferde, mit denen sie sich tröstete. Er zahlte – und seufzte wieder.

Als er am 10. September 1898 von ihrem Tod in Genf erfuhr, sagte er zu seinem Generaladjutanten Graf Paar, der ihm die Schreckensnachricht überbrachte: „Sie wissen nicht, wie ich diese Frau geliebt habe“. Elisabeth wurde von dem italienischen Anarchisten Luigi Lucceni in Genf mit einer selbstgebastelten Feile durch einen Stich ins Herz tödlich verwundet.

Lucceni wollte eigentlich den Herzog von Orleans töten, der aber kurzfristig seine Reise abgesagt hatte. Aus einer Zeitung erfuhr Lucceni, dass die Kaiserin von Österreich unter dem Inkognito „Gräfin von Hohenembs“ im Hotel Beau Rivage abgestiegen war und lauerte ihr auf. Seine Tat erklärte er damit, dass „wer nicht arbeite, auch nicht essen dürfe“. Er hasste die Aristokratie und wollte sich mit dem Attentat ein Denkmal setzen. Jedoch zerbrach er im Gefängnis und erhängte sich 11 Jahre nach der Tat 1910 mit seinem Gürtel in seiner Zelle. Er hinterließ seine Memoiren, die heute noch im Handel zu kaufen sind.

Petra Herzbergs Passion ist Sisi. Sie weiß alles über die berühmte Kaiserin der K & K Monarchie. Alles? Ja, ALLES was man in Erfahrung bringen kann! Nicht nur, dass sie alle (deutschen) Bücher, die es zum Leben von Sisi und ihrem Mann Kaiser Franz Joseph gibt, gelesen hat, sie sammelt neben den Büchern auch Bilder, Fotos und Figuren von Sisi.

In ihrem Zuhause habe ich Petra Herzberg besucht, ihre Sammlung bewundert und sie

gefragt, wann ihre Begeisterung für Kaiserin Sisi begann. Sie erzählt, dass sie das erste Buch über Sisi, die Biographie von Brigitte Hamann „Kaiserin wider Willen“ 1981 (?) bei ihrer Großmutter entdeckte und verschlang. Danach hatte sie Feuer gefangen und las mehr zum Leben der faszinierenden Person Sisi. Sie begann die Bücher zu sammeln und ihre Leidenschaft hat sie bis heute auch an viele Stätten, wo die Kaiserin zeitweise lebte, hingeführt.

Ob nun ihr geliebtes Wien, wohin sie regelmäßig reist, Budapest oder auch Korfu. All das passiert –bis jetzt- aber in ihrer Freizeit. Beruflich ist sie seit vielen Jahren erfolgreich in der Bankenbranche tätig. Es gibt noch eine zweite Passion, die sie, aber das mehr zufällig, mit Kaiserin Sisi teilt: das Reiten, gerne auch im Damensattel, ihr Ausgleich vom Großstadtleben am Wochenende. Und wenn dann noch Zeit bleibt – dann sitzt sie an ihrem Buch. Ratet mal, zu welchem Thema…

Und da Weihnachten 2019 naht, hier noch die diesjährigen Ausstrahlungstermine im TV für die Sissi-Filme mit Romy Schneider:

  • „Sissi“ – 25.12., 15 Uhr, ARD
  • „Sissi – die junge Kaiserin“ – 25.12., 16:40 Uhr, ARD
  • „Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin“ – 26.12., 15:55 Uhr, ARD

Was unsere Expertin dazu sagt: „Etwas wahres ist schon dran, aber verzuckert schmeckt die Wahrheit nicht ganz so bitter“. Und auch wenn sie wohl nicht die Realität wiedergeben, sagt sie versöhnlich, dass die Filme für sie mit Kindheitserinnerungen verbunden sind und deshalb zu Weihnachten nach wie vor „Pflichttermin“ sind!

Kleiner Hinweis wegen der unterschiedlichen Schreibweise: Die historische Sisi wurde mit einem s geschrieben.

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