Sophie Charlotte – das dramatische Schicksal von Sisis kleiner Schwester

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Ein Gastartikel von Christian Sepp

Am Abend des 9. Juni 1887 wartet am Bahnhof von Meran ein Sonderzug, dessen einziger Zweck es sein wird, eine Dame aus dem europäischen Hochadel zu transportieren. Ziel des Sonderzugs ist Graz und die Frau, die er transportierten soll, wird ihn nicht aus freien Stücken besteigen. Denn es handelt sich um keine Vergnügungsreise, um keinen Besuch bei Verwandten. Ganz im Gegenteil: Der Zug soll die adelige Dame in das Privatsanatorium des Psychiaters Richard von Krafft-Ebing bringen. Es handelt sich um eine Zwangseinweisung.

Die Dame, die in diesen Sonderzug einsteigen soll, heißt Herzogin Sophie Charlotte von Alençon. Sie ist zum damaligen Zeitpunkt 40 Jahre alt, Mutter zweier Kinder und Gemahlin von Herzog Ferdinand von Alençon, einem Enkel des letzten französischen Königs. Sophie Charlottes ältere Schwester ist niemand geringerer als Kaiserin Elisabeth von Österreich, die legendäre »Sisi«, Gemahlin eines der mächtigsten Männer des 19. Jahrhunderts.

Der 9. Juni 1887 ist für die Herzogin von Alençon ein Tag voller traumatischer Erfahrungen. Während am Meraner Bahnhof bereits der Sonderzug bereitsteht, öffnet im Ortsteil Obermais Herzog Carl Theodor in Bayern, Sophie Charlottes älterer Bruder, unauffällig die Türen der angemieteten Villa, um zwei Männer ins Haus zu lassen: den Münchner Psychiatrieprofessor Hubert von Grashey und den Bezirksarzt Dr. Heinrich Kaan. Die beiden Ärzte eröffnen der überrumpelten Herzogin, dass sie noch am selben Abend den Zug besteigen müsse, da man sie nach Graz bringen werde. Am Bahnhof angekommen weigert sich Sophie Charlotte allerdings, den Zug zu besteigen. Sie werde nicht fahren, bevor sie nicht mit ihrem Ehemann habe sprechen können. Schließlich holt man den Herzog von Alençon, dem die Ärzte angeraten hatten, sich im Hintergrund zu halten. Von seiner Frau darauf angesprochen, was dies solle, eröffnet Ferdinand seiner Gemahlin einen Ausweg:  Wenn sie, wie bisher, seine treue Frau sein wolle, dann könne sie bleiben. Die Reaktion, die die Umstehenden beobachten können, dürfte überrascht haben. Sophie Charlotte starrt ihren Mann an, küsst ihn leidenschaftlich – und steigt dann in den Zug ein, wo sie zusammenbricht.

Die Diagnose, die als Grundlage zur Einweisung in das Sanatorium dient, lautet: »moral insanity«. Die Herzogin können nicht mehr beurteilen, was moralisch richtig oder falsch sei. Dass die Ärzte zu dieser Diagnose kommen, liegt schlicht und ergreifend daran, dass Sophie Charlotte sich in einen anderen Mann verliebt hat. Einen Bürgerlichen, einen Münchner Arzt. Die Herzogin ist von dieser neuen Liebe so erfüllt, dass sie einen sehr steinigen Weg einschlägt. Sie fordert die Scheidung von ihrem Ehemann, um den Arzt Dr. Franz Glaser heiraten zu können. Und sie lässt sich von nichts und niemanden von diesem Entschluss abbringen. Die männlichen Familienmitglieder sehen am Ende nur einen einzigen Ausweg: Die Herzogin von Alençon muss geisteskrank geworden sein. Nur so kann man sich erklären, was nicht sein darf.

Als der Sonderzug am Abend des 9. Juni 1887 den Bahnhof von Meran verlässt, befinden sich neben der Herzogin der Psychiater Hubert von Grashey und zwei Wärterinnen an Bord. Von ihren Bediensteten hat man ein Stubenmädchen namens Paula nicht von ihrer Herrin trennen können und sie schließlich mitreisen lassen. Außerdem hat man Sophie Charlotte ihren Hund gelassen, einen schwarzen Pudel namens Ponto. Während der Zug die Herzogin einer ungewissen Zukunft entgegen trägt, versichert in Meran Herzog Carl Theodor dem Herzog von Alençon, dass er „in der edelsten und auch für Sophie besten Weise die Dinge geordnet“ habe.

Die Familie

Sophie Charlotte entstammte einer Seitenlinie des bayerischen Königshauses, der sogenannten Herzöge in Bayern. Ihre Eltern waren Herzog Maximilian und Herzogin Ludovika in Bayern, beide Angehörige des Hauses Wittelsbach. Als repräsentativer Lebensmittelpunkt der Familie fungierte ein pompöses Palais in der Münchner Ludwigstraße, wo Sophie Charlotte am 22. Februar 1847 zur Welt kam. Darüber hinaus hatte die Familie einen Sommersitz südlich der bayerischen Residenzstadt am Starnberger See: Schloss Possenhofen, in der Familie liebevoll nur „Possi“ genannt.

Insbesondere Herzogin Ludovika, die sich selbst als „Naturfex“ bezeichnete, zog das beschauliche Leben auf dem Land dem in der Stadt bei weitem vor. Sobald das Wetter es erlaubte, siedelte sie mit den Kindern nach Possenhofen um – und blieb meist bis in den Spätherbst an den Gestaden des Sees.

Herzog Maximilian zeigte wenig Interesse an Frau und Kindern und verbrachte seine Zeit lieber auf seinem Jagdschloss in Unterwittelsbach bei Aichach. Er und Ludovika führten – trotz vieler gemeinsamer Kinder – keine glückliche Ehe. Erst ab der Goldenen Hochzeit sei ihr Mann gut zu ihr gewesen, erzählte Herzogin Ludovika später einer ihrer Enkelinnen. Wie nahezu alle Ehen im europäischen Hochadel war auch die Verbindung zwischen Maximilian und Ludovika arrangiert worden. „Wir haben uns beide nicht heiraten wollen“, pflegte die Herzogin dies später zu kommentieren.

Das beschauliche Leben fand ein abruptes Ende, als im Sommer 1853 der Kaiser von Österreich um Herzogin Elisabeth, die zweitälteste Tochter des Paares, anhielt. Diese Ehe kam durch die engen familiären Bande zwischen Wittelsbachern und Habsburgern zustande: Eine von Herzogin Ludovikas älteren Schwestern hatte in das österreichische Herrscherhaus eingeheiratet, ihr ältester Sohn regierte als Kaiser Franz Joseph I. seit 1848 über die Donaumonarchie. Diese Ehe katapultierte die bis dato unbedeutende Seitenlinie in das Epizentrum der europäischen Politik.

Als Jüngste war Sophie Charlotte schließlich die einzige Tochter, die noch unverheiratet zu Hause lebte. Die Herzogin hatte sich zu einer Schönheit entwickelt, männliche Zeitgenossen schwärmten von ihren kornblumenblauen Augen und ihrem weizenblonden Haar. Die große Liebe der jungen Frau galt der Musik: Seitdem sie als Teenager die Oper „Thannhäuser“ gesehen hatte war sie ein großer Fan von Richard Wagner. Sophie Charlotte verfügte über eine schöne Sopranstimme, im Musikunterricht sang sie am liebsten Lieder von Schumann und wagte sich sogar an Arien aus den Wagnerschen Werken.

Beinahe eine Königin

Ihre Begeisterung für die Musik von Richard Wagner verband Sophie Charlotte mit dem bayerischen König Ludwig II. Die beiden waren miteinander verwandt, fast im gleichen Alter und der König verbrachte ebenfalls viel Zeit am Starnberger See. Von Schloss Berg aus besuchte Ludwig die Verwandtschaft in Possenhofen und ließ sich von Sophie Charlotte vorsingen. Mit seinem guten Aussehen zog der junge bayerische König die Blicke auf sich und nach außen hin gaben die beiden ein schönes Paar ab. Allerdings dürfte auch Sophie Charlotte nicht entgangen sein, dass Ludwig kein tiefer gehendes Interesse an Frauen hegte. Daher waren alle überrascht, als der König im Januar 1867 – einer spontanen Eingebung folgend – um die Hand seiner Cousine anhielt und diese auch erhielt. Als Verlobte des regierenden bayerischen Königs und zukünftige Landesmutter stand Sophie Charlotte praktisch über Nacht im Fokus des öffentlichen Interesses.

Ihre Zeit an der Seite von Ludwig II. wurde für Sophie Charlotte allerdings eine Folge von Verletzungen und Demütigungen. Der König merkte, dass er sich „übereilt“ hatte und eigentlich kein gesteigertes Interesse an einer Eheschließung hegte. Und dies ließ er seine Verlobte nur zu deutlich spüren: Den offiziellen Verlobungsball, zu dem alles geladen war, was in München Rang und Namen hatte, verließ der König nach kurzer Zeit – um im Theater das Ende von „Maria Stuart“ zu sehen. Der badische Gesandte in München bemerkte, dass über dem ganzen Fest eine „unbehagliche Atmosphäre“ gehangen habe. Und Sophie Charlotte tat sich schwer damit, ihr Unbehagen in der Öffentlichkeit zu verbergen. Eines Abends tauchte Ludwig II. unangemeldet in Possenhofen auf, im Gepäck hatte er die Krone der bayerischen Königinnen, die er seine Verlobte Probe tragen ließ. Als der König wieder verschwunden war, warf sich die junge Frau in die Arme ihrer Hofdame und schluchzte: „Er liebt mich nicht, er spielt nur mit mir“.

Während der König immer mehr mit seiner Entscheidung haderte, liefen die Vorbereitungen für die Hochzeit auf Hochtouren: Man renovierte Zimmer in der Münchner Residenz für die zukünftige Königin, druckte Medaillen und Gedenkblätter, stellte einen Hofstaat für Sophie Charlotte zusammen und fuhr die Pferde für die sündhaft teure Hochzeitskutsche ein.

Nachdem der König den Hochzeitstag zum dritten Mal verschoben hatte, fasste sich Ludwig II. im Oktober 1867 schließlich ein Herz und löste die Verlobung. In dem Schreiben, das er Sophie Charlotte schickte, war der König so offen wie möglich: „treue, innigliche Bruderliebe“ würde immer noch in seiner Seele wurzeln, allerdings nicht „die Liebe, die zur Vereinigung in einer Ehe notwendig ist.“

Als Ludwig II. feststellen musste, dass die Öffentlichkeit sich wenig begeistert von seiner Entscheidung zeigte und man die verstoßene Braut bedauerte, kippte allerdings seine „innigliche Bruderliebe“. Cosima von Bülow, die heimliche Geliebte seines Idols Richard Wagner, ließ der König wissen, dass eine Ehe mit Sophie Charlotte sein „geistiger Tod“ gewesen sei. Und wenig später gestand er ihr reichlich melodramatisch, dass er seinem Leben im Falle einer Eheschließung „mittels Blausäure“ ein Ende hätte setzen müssen.

Für Sophie Charlotte hatte die Schmach einer zurückgewiesenen Braut noch eine weitere Komponente. Während ihrer Verlobungszeit hatte sie sich tatsächlich verliebt – allerdings in einen Mann aus dem Bürgertum, den attraktiven Sohn eines Fotografen. Sie wusste also, wie sich eine wahre, leidenschaftliche Liebe anfühlte, konnte diese aber aus Standesgründen nicht leben. Das Gefühlschaos setzte der jungen Frau sichtlich zu. Eine Freundin notierte nach einem Besuch in Possenhofen über Sophie Charlottes Gemütszustand: „Sie sieht aus wie Jemand der in jungen Jahren bittere Erfahrungen an der Menschheit gemacht hat und nun, ohne jegliche Bitterkeit, nicht mehr viel von ihr wissen will. Eben dieß ist rührend.

 

„Von mir aus, ja“

Eine aufgelöste Verlobung stellte auf dem Heiratsmarkt des europäischen Hochadels einen Makel dar. Daher nutzte Sophie Charlottes Mutter Ludovika ihr Netzwerk, um möglichst schnell einen passenden Ehepartner für ihre jüngste Tochter zu finden. Sie machte einen jungen Mann ausfindig, der im richtigen Alter war und aus einer der ältesten europäischen Dynastien stammte, dem Hause Bourbon. Allerdings hatte die Familie 1848 den französischen Thron verloren und lebte seitdem im Exil in England. Sophie Charlotte und Herzog Ferdinand von Alençon hatten genau drei Tage Zeit um sich kennenzulernen – dann musste eine Entscheidung fallen. Der Herzog von Alençon machte einen Antrag, und nur Wochen später wurde in Possenhofen Hochzeit gefeiert. Einer der Hochzeitsgäste beobachtete, dass das Aussehen der Braut „sehr gleichmütig“ gewesen sei und dass ihr Ja-Wort geklungen habe wie „von mir aus, ja“ oder „meinetwegen“.

Der Abschied von ihrer Heimat und ihrer Familie fiel Sophie Charlotte sichtlich schwer. In England angekommen klagte sie schon bald ihrer Mutter ihr Heimweh und ihre Schwierigkeiten mit der Familie ihres Mannes. Besonders mit ihrem strengen und altmodischen Schwiegervater kam sie nicht zurecht. Kritisch beobachtete sie, wie er mit ihrem Mann und mit dessen Geschwistern umging. Ihre Schwägerin Marguerite lasse sich von ihm „hin und her schicken, willenlos wie eine Puppe“. Neun Monate nach der Hochzeit brachte Sophie Charlotte in England eine Tochter zur Welt, die auf den Namen Louise getauft wurde.

Als in Frankreich die Herrschaft von Kaiser Napoleon III. zu Ende ging und das Land zu einer Republik wurde, durften die Bourbonen wieder in ihre Heimat zurückkehren. Für den Herzog und die Herzogin von Alençon bedeutete dies ein Ende des Lebens im Exil.  Kurz vor dem Umzug nach Frankreich brachte Sophie Charlotte Anfang 1872 einen Sohn zur Welt, der auf den Namen Emmanuel getauft wurde. Danach bekam das Paar keine weiteren Kinder.

 

„Müde an Geist und Körper“

Obwohl Sophie Charlotte und Ludwig II. sich nach Auflösung der Verlobung nicht mehr unter vier Augen gesehen hatten, erschütterte seine Absetzung und sein mysteriöser Tod im Juni 1886 sie schwer. Grundlage für die Absetzung des bayerischen Königs bildete ein psychiatrisches Gutachten, an dessen Erstellung unter anderem auch Hubert von Grashey mitgearbeitet hatte. Eben jener Psychiater, auf den Sophie Charlotte ein Jahr später in Meran treffen sollte.

Als die Nachricht vom Tod des Königs sie erreichte, kehrte Sophie Charlotte umgehend zu ihrer Familie nach Bayern zurück. Kaum dort angekommen, wurde sie schwer krank. Die Diagnose lautete Scharlach. Nur sehr langsam kam die Herzogin von Alençon wieder auf die Beine und blieb zur Genesung längere Zeit in ihrer Heimat. Ihr behandelnder Arzt wurde ein Mediziner namens Dr. Franz Glaser – eben jener Mann, in den sich die Herzogin verlieben sollte. Und für den sie schließlich alles aufs Spiel setzte.

Wie dies für Sophie Charlotte endete, wissen wir bereits: Im Juni 1887 fand sich die Herzogin von Alençon im Privatsanatorium Maria Grün wieder, unter der Obhut des Psychiaters Richard von Krafft-Ebing, der zu seiner Zeit als Koryphäe für sexuelle Störungen galt. Wie genau die Behandlung in Maria Grün ausgesehen hat können wir nicht sagen, denn die Krankenakten des Sanatoriums sind nicht erhalten geblieben. Was wir allerdings feststellen können, ist folgendes: Die Herzogin wurde isoliert und alle ihre Kommunikationswege überwacht. Versuchte sie, einen Brief auf den Weg zu bringen, so wurde dieser abgefangen und dem Psychiater vorgelegt. Außerdem platzierte man ein Ehepaar in ihrer Umgebung, dessen Aufgabe es war, ihr Verhalten zu überwachen und darüber Rapport zu erstatten. Da man Sorge hatte, dass Sophie Charlotte die Flucht ergreifen könne, waren ihr Ausfahrten mit der Kutsche verboten, sie durfte sich nur zu Fuß bewegen. Als einzige direkte Bezugspersonen blieben ihr eine junge Hofdame und ihr Hund Ponto.

Mit Hilfe dieser Maßnahmen gelang, was man auf keinem anderen Weg erreicht hatte – man brach den Willen der Herzogin von Alençon. Aus ihrer Zeit im Sanatorium ist ein einziger Brief erhalten geblieben, den sie an ihre Tochter geschrieben hat. Darin kann man Sätze lesen wie folgenden: „Ich bin oft so müde an Geist und Körper und bringe dann gar nichts zusammen.“ Sieben Monate dauerte ihr Aufenthalt in Maria Grün, bis Sophie Charlotte ihre Scheidungspläne aufgab und zu ihrem Ehemann zurückkehrte.

Christian Sepp wuchs in München und im Salzburger Land auf. Schon von seiner Jugend an begeisterte er sich für antike Mythen, europäische Herrscherfamilien und gute Geschichten. Folgerichtig studierte er in München Geschichte und machte sich nach Stationen in London und im Filmgeschäft 2013 als Historiker und Autor selbstständig.

Gleich sein Debüt, die Biographie über Sisis Schwester Sophie Charlotte, war sehr erfolgreich: Mittlerweile liegt es in der dritten Auflage vor und wurde ins Ungarische übersetzt.

Inzwischen hat er weitere Bücher zu historischen Themen verfasst, insbesondere das Geschlecht der Wittelsbacher ist ein Schwerpunkt seines literarischen Schaffens. Daneben hält er Vorträge und Lesungen zu historischen Themen.

Wer mehr erfahren möchte:
Christian Sepp: Sophie Charlotte. Sisis leidenschaftliche Schwester. München: August Dreesbach Verlag 2017 (3. Auflage). ISBN 978-3-944334-66-0, hier zu bestellen.

Unter dem Titel „Zsófia Sarolta“ liegt die Biographie seit kurzem in ungarischer Übersetzung vor.

Für alle Interessierten, diese Artikel sind auf Bürgerleben zur österreichischen Kaiserin Elisabeth, genannt Sisi, erschienen:

Sieben Geheimnisse von Kaiserin Sisi“, „Sisis Reisen – Flucht oder Abenteuer“ und „Sisi und der Reitsport vor 150 Jahren“

Über den bayrischen König Ludwig II. gibt es diesen Gastbeitrag: „…Ludwigs Kampf um Freundschaft und Beziehungen“

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